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08. November 2021

Schildbürgerstreich um Alu-Unisex-Urinal in Mariahilf

Überdimensionales Urinal stellt das Gegenteil von Nachhaltigkeit dar

Ein völlige „Verblödung“ aufgrund der „Nachhaltigkeits-Debatte“ attestiert der Mariahilfer FPÖ Bezirksparteiobmann Leo Kohlbauer im Zusammenhang mit der Errichtung eines überdimensionalen Urinals im Esterhazypark in Mariahilf.
„Unfunktionaler und kolossaler Sperrmüll wurde hier unter dem Deckmantel von Nachhaltigkeit produziert. Für ein paar wenige Pflanzen als Behübschung wird ein unverhältnismäßiger und hochsubventionierter Aufwand betrieben.“
Aufgrund der Nähe des Standortes zu sozialen Brennpunkten vermutet Kohlbauer einen raschen Missbrauch des Aluhauses. „Es ist nur eine Frage der Zeit, bis der Erste dieses Urinal für sein großes Geschäft nutzt und damit verstopft oder der das einschlägige Publikum des Parkes die Alu-Hütte als Wohnraum nutzt.“
Auch die Tatsache, dass es sich um ein Unisex-Klo handelt, kritisiert der Freiheitliche Bezirkspolitiker. „Es ist sicherheitspolitisch schwer bedenklich in einem dunklen Park Frauenrechte derart mit Füßen zu treten und keine eigene Damentoilette zu errichten.“
Als „besorgniserregend“ bezeichnet Kohlbauer den Jubel bei den Mariahilfer Sozialdemokraten über diesen offensichtlichen Schildbürgerstreich. Denn in den sozialen Netzwerken geiferten vom Bezirksvorsteher über den Gemeinderat bis hin zum Bezirksklubchef alle darum, wer das schönere Foto mit dieser absurden Bedürfnisanstalt postet. „Hier ist offensichtlich schon die totale Verblödung eingetreten und man hat in der Abgehobenheit schon jeglichen Zugang zur Realität verloren. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis man dieses Klo auf einem Schrottplatz neben anderem Sperrmüll bewundern kann.“

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