Mit scharfer Kritik reagiert der FPÖ-Wien Bädersprecher LAbg. Michael Stumpf auf die Schließung des Freibereichs im Jörgerbad ausgerechnet während der laufenden Hitzewelle. Obwohl die Stadt selbst von einem Rekordsommer mit außergewöhnlich hohen Besucherzahlen spricht, wird eines der beliebten Freibäder wegen geplanter Bauarbeiten geschlossen. „Wenn die MA 44 selbst bestätigt, dass es sich um ein langfristig geplantes Sanierungsprojekt handelt, dann ist völlig unverständlich, warum die Bauarbeiten mitten in der Hochsaison beginnen müssen. Solche Arbeiten hätten problemlos auf September oder Oktober verschoben werden können. Stattdessen leiden einmal mehr die Wiener unter den Planungsfehlern der rot-pinken Stadtregierung“, kritisiert Stumpf.
Gerade in einem Sommer mit Rekordtemperaturen und einem enormen Ansturm auf die Freibäder muss ein Vollbetrieb gewährleistet sein. „Während die Stadt den Wienern erzählt, wie wichtig die Freibäder als Hitzeschutz sind, nimmt sie gleichzeitig ein weiteres Angebot vom Netz. Diese Widersprüchlichkeit ist sinnbildlich für eine Politik, die auf die Interessen ihrer Bevölkerung pfeift,“, so Stumpf abschließend.