05. Oktober 2026

FPÖ – Mahdalik/Resch: Sima muss Gesamtkosten für Ring-Umbau offenlegen

„Niemand hat etwas dagegen, Radfahrer und Fußgänger am Ring endlich sauber voneinander zu trennen. Dafür muss Verkehrsstadträtin Ulli Sima aber nicht gleichzeitig die Nebenfahrbahn für den Individualverkehr praktisch abschaffen“, kritisieren der Zweite Wiener Landtagspräsident und Verkehrssprecher LAbg. Toni Mahdalik und FPÖ-Mobilitätssprecher LAbg. Klemens Resch den heute gestarteten Umbau der Wiener Ringstraße.

Die FPÖ hat bereits im Juni beantragt, Parkplätze, Ladezonen, Taxistandplätze und die Nebenfahrbahn zu erhalten und gleichzeitig eine Entflechtung für den Radverkehr umzusetzen. „SPÖ, NEOS, Grüne und ÖVP haben unseren vernünftigen Antrag abgelehnt. Jetzt wird die Nebenfahrbahn Stück für Stück zum Radweg und damit eine wichtige Verkehrs- und Erschließungsfläche am Ring geopfert“, so Mahdalik.

Zu hinterfragen sind allen voran wieder einmal die Kosten des Projekts. Allein der erste, lediglich 700 Meter lange Abschnitt zwischen Schottentor und Franz-Josefs-Kai kostet 5,7 Millionen Euro. „Bevor Sima den gesamten Ring bis 2030 umbaut, muss sie den Wienern endlich reinen Wein einschenken: Was kostet dieses Projekt insgesamt und wie viele Parkplätze, Ladezonen, Taxistandplätze und Zufahrtsmöglichkeiten verschwinden am Ende tatsächlich“, fragt Resch.

Die Freiheitlichen sind sicher: „Einen derart weitreichenden Umbau auf Raten zu präsentieren, ohne die Gesamtkosten und die vollständigen Auswirkungen offenzulegen, wird ein erneuter roter Verkehrsmurks sein, der auf Kosten alles Verkehrsteilnehmer geht.“

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