Die NEOS fordern das Ende der Akademieförderung – für ihre eigene Ausbildungsstätte nehmen sie aber selbst Hunderttausende Euro an Steuergeld an. Allein 2026 erhält die NEOS-Akademie in Wien über 320.000 Euro an Fördermitteln, auch 2027 soll erneut in den Fördertopf gegriffen werden. Damit summieren sich die Förderungen für beide Jahre auf knapp 700.000 Euro. Für FPÖ-Klubobmann Maximilian Krauss ist das ein Paradebeispiel für die pinke Doppelmoral.
„Die NEOS fordern öffentlich die Abschaffung einer Förderung, von der sie selbst kräftig profitieren. Wer solche Forderungen aufstellt, muss sich auch daran messen lassen, wie er selbst mit Fördergeldern umgeht. Bei den Pinken klaffen Anspruch und Wirklichkeit weit auseinander“, kritisiert Krauss.
„Während NEOS-Desasterstadträtin Bettina Emmerling ein Pannenprojekt nach dem nächsten präsentiert – vom inhaltsleeren Integrationsplan bis zur umstrittenen Auszeit-WG –, bleibt sie konkrete Lösungen schuldig. Dass die NEOS gleichzeitig bei der eigenen Akademie in zwei Jahren knapp 700.000 Euro an Fördergeldern kassieren, macht ihre politischen Ansprüche einmal mehr unglaubwürdig“, so Krauss abschließend.