„Ein aktuelles Interview von Bildungsstadträtin Emmerling ist das Eingeständnis eines jahrelangen Totalversagens der rot-pinken Bildungspolitik. Emmerling beschreibt die Probleme zwar mittlerweile selbst, verweigert aber jede ernsthafte Konsequenz“, kritisiert FPÖ-Wien Klubobmann und Bildungssprecher Maximilian Krauss ihre Aussagen.
Wenn mittlerweile 45 Prozent der Schulanfänger nicht ausreichend Deutsch können, sind weitere Gesprächskreise, Gesetzesnovellen oder Ankündigungen obsolet. Stattdessen fordern wir endlich eine konsequente Deutschpflicht bereits im Kindergarten und damit einhergehende Sprachstandsfeststellungen ab dem dritten Lebensjahr. „Dass Emmerling jetzt plötzlich entdeckt, dass Sprachcluster ein Problem sind und Eltern stärker in die Pflicht genommen werden müssen, zeigt nur, wie viele Jahre wertvolle Zeit verschlafen wurden“, so Krauss.
Besonders absurd ist es, wenn Emmerling einerseits von immer mehr Eltern spricht, die ihrer Verantwortung nicht nachkommen, andererseits aber weiterhin an ihrer gescheiterten Integrationspolitik festhält. Wer Massenzuwanderung und Parallelgesellschaften wachsen lässt, darf sich über fehlende Deutschkenntnisse sowie die damit einhergehende mangelnde Integration nicht wundern. Die Ursachen liegen nicht bei der Hitze oder den Ferien, sondern in einer Politik, die Probleme jahrelang ignoriert hat.
„Statt ständig neue Debatten über Ferienregelungen oder Schulmodelle anzuzetteln, sollte Emmerling endlich dafür sorgen, dass Kinder beim Schuleintritt Deutsch sprechen, Lehrer wieder unterrichten können und unsere Schulen keine Brennpunkte mehr sind. Wien braucht einen echten Kurswechsel in der Bildungspolitik. Und das mit klaren Regeln, konsequenter Deutschförderung und null Toleranz gegenüber Integrationsverweigerung“, betont Krauss abschließend.